Hundesalon vom Schweikhof Beromünster

Warum Hundepflege?

Lang- Kurzhaar, gelockt. gewellt oder glatt, kein einziges anderes Tier hat so viele verschiedene Haartypen wie der Hund.
Woran das liegt, ist ganz einfach erklärt. Es liegt an den Genen der Hunde es gibt drei verschiedene Arten davon, RSPO2, FGF5 und KRT71.
Jeder Hund hat andere Gene, die Kombination dieser entscheidet welches Fell er bekommt beziehungsweise welches ihn schützt.
Seitdem der Hund selten noch im Rudel Fellpflege bekommt und/oder nicht mehr in den Wäldern unter dem Unterholz durchkriecht, müssen wir Menschen ihm dabei helfen sein Fell zu pflegen. 

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Hundefell sich wie menschliches Haar verhält. Zwar verlieren Hunde Haare, diese fallen jedoch nicht immer direkt von der Wurzel aus. Häufig bleiben abgestorbene Haare im nachwachsenden Fell hängen und blockieren den natürlichen Fellwechsel.
Die Folge können Verfilzungen, Hautirritationen und Juckreiz sein. Auch eine matte oder blasse Fellfarbe kann darauf hinweisen, dass sich zu viel altes Fell angesammelt hat. Regelmässige Fellpflege unterstützt die Hautgesundheit und sorgt für ein gepflegtes, luftiges Fell.

Ganz klar: Nein. Dieser Gedanke hält sich zwar hartnäckig, entspricht aber längst nicht mehr der Realität. Fellpflege dient nicht nur der Optik, sondern ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge.
Sie unterstützt die Haut, hilft bei der Regulierung der Körpertemperatur und beugt Verfilzungen sowie Hautproblemen vor. Jeder Hund – unabhängig von Grösse, Rasse oder Felltyp – benötigt eine auf ihn abgestimmte Pflege.

Das ist ein grosser Irrtum! 

Zwar lassen sich grundsätzlich alle Hunde scheren, jedoch ist dies nicht für jeden Felltyp geeignet.
Das Hundefell besteht aus zwei Schichten: dem schützenden Deckhaar und der wärmenden Unterwolle. Das Deckhaar schützt vor Sonne, Regen, Kälte, Hitze und äusseren Einflüssen.
Bei Hunden mit Unterwolle sollte idealerweise nur die abgestorbene Unterwolle entfernt werden, ohne das Deckhaar zu beschädigen. Mit einer Schermaschine ist das nicht möglich, da beide Schichten gleichzeitig gekürzt werden. Dies kann den natürlichen Fellaufbau stören und langfristig zu Fellproblemen führen.
Bleibt abgestorbene Unterwolle im Fell, neigt dieses stärker zu Verfilzungen und produziert sogar noch mehr Unterwolle.

Bei Hunden mit rauem Fell, wie zum Beispiel Schnauzern oder Dackeln, ist Trimmen die beste Methode. Dabei werden abgestorbene Haare gezielt ausgezupft, da sie sich durch reines Bürsten nicht vollständig entfernen lassen.
Bei anderen Rassen, etwa Schäferhunden oder Golden Retrievern, reicht Bürsten allein meist nicht aus. Hier ist zusätzlich gelegentliches Trimmen notwendig, um überschüssige Unterwolle zu entfernen, ohne das schützende Deckhaar zu schädigen.

Nein, nicht bei allen Hunden. Ein bekanntes Beispiel ist der Pudel. Sein Fell fällt nicht aus, sondern wächst kontinuierlich nach. Deshalb ist regelmässiges Schneiden unerlässlich.
Auch wenn dies für Allergiker von Vorteil sein kann, bringt es Pflegeaufwand mit sich. Ohne regelmässige Pflege neigt das Fell stark zu Verfilzungen und Knoten. Diese können schmerzhaft sein – insbesondere an empfindlichen Stellen wie Pfoten, Achseln oder Bauch.

Ja, Hunde dürfen gebadet werden – jedoch mit den richtigen Produkten. Auf keinen Fall sollten menschliche Shampoos, Abwaschmittel oder ähnliche Produkte verwendet werden.
Hunde besitzen keinen Säureschutzmantel wie wir Menschen und ihre Haut ist deutlich dünner. Zu häufiges oder falsches Baden kann dazu führen, dass die Haut vermehrt Fett produziert und das Fell schneller nachfettet.
Bei uns verwenden wir milde Naturseifen ohne reizende Inhaltsstoffe wie Parabene, Sulfate, Palmöl, chemische Tenside oder Farbstoffe.

Davon ist dringend abzuraten! Hunde besitzen Schweissdrüsen nur an den Pfoten, die Kühlung erfolgt hauptsächlich durch Hecheln. Das Deckhaar schützt den Hund auch im Sommer vor Hitze und Sonne.
Problematisch ist vor allem die dichte Unterwolle, die Wärme speichert. Wird nur das Deckhaar geschoren, bleibt die Unterwolle bestehen und der gewünschte Kühleffekt bleibt aus.
Die beste Lösung ist regelmässiges, gründliches Bürsten, um überschüssige Unterwolle zu entfernen. Wer dies nicht selbst übernehmen möchte, darf seinen Liebling gerne von uns fachgerecht pflegen und verwöhnen lassen.

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Bitte beachten Sie, dass wir keinen Walk-In anbieten und ausschliesslich nach vorgängiger Terminvereinbarung arbeiten.
So können wir jedem Hund und jeder Katze einen möglichst stressfreien und angenehmen Aufenthalt bei uns ermöglichen.

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